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Outlook bekommt mit der neuen Version des Gratis-Mail-Programm Thunderbird ernste Konkurrenz. Nun kann man die Frage offen stellen, warum man die 189 Euro für Outlook 2010 zahlen sollte.

Immerhin bietet Microsoft an, sein Outlook 60 Tage lang als Testversion nutzen zu können. Auch ist das Outlook-Programm teils in Office-Paketen enthalten. Auch vorteilhaft ist die angebotene Breite von Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten, die man sich bei Microsoft quasi mit kauft. Dagegen ist das Angebot des Thunderbirds ziemlich schlank. Allerdings kann man seine Funktionen mit Zusatzprogrammen erweitern. Dieses hat den Vorteil, dass man mit den Add-Ons persönliche Bedürfnisse ausgezeichnet decken kann. Der Nachteil ist, dass die Add-ons mit einer Wartezeit verbunden sind. Thunderbird kann bei allen Betriebssystemen installiert werden, ob Windows, Mac OS X oder Linux spielt keine Rolle. Im Design sind beide Programme absolut miteinander vergleichbar.

Thunderbird, Foto: nano taboasa_flickr

Bei der Konto-Einrichtung sind beide Programme, Outlook und Thunderbird, auf dem gleichen Stand. Es geht kinderleicht, da bei beiden ein Einrichtungsassistenz installiert ist. Bei der Entscheidung, ob man POP3 oder IMAP als Protokoll zur Kommunikation zwischen Mail-Server und Programm nutzen sollte, kann man bei Ratgebern online nachlesen.

Benutzt man beide Programme für den Alltag, so sind beide Programme gut dafür geeignet. Das Outlook-Programm bietet bei den Termineinrichtungen mehrere sinnvolle Funktionen, benötigt dagegen eine kleine Eingewöhnungsphase. Bei Thunderbird fällt es sehr leicht die Kalenderfunktion zu bedienen.  Thunderbird ist auf jeden Fall sehr solide und kann sich ohne Weiteres mit dem Sonderstatus eines Gratis-Produkts schmücken. Für den privaten Gebrauch sollte man sich daher auf jeden Fall für das Gratis-Angebot entscheiden. Denn die vorhandenen Basisfunktionen sind gut, sollte man etwas anderes benötigen, kann man sie mit einem kostenlosen Download im Nachhinein installieren.