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Cargo Records ist der Musikvertrieb bei Vinyl die Nummer 1 in Deutschland. Die meisten LPs erreichen den Plattenladen durch das Indielabel Cargo Records. Die Grundlage bildet zur Zeit die Indie- und Alternative-Musik, da die Auswahl sehr groß und die Szene wahnsinnig lebendig ist.

Nun hat Cargo Records auch ein passendes Abspielgerät designed und hergestellt. Der 33punkt3 ist streng limitiert auf 333 Exemplare zuzüglich einiger Vorabmuster, die bei Cargo verbleiben. Zur Vorstellung des Spielers hat der Geschäftsführer Michael Schuster einen Stand auf der Münchner HIGH END gebucht. Er ist auch für die Zargenform des Laufwerks verantwortlich, die entfernt an eine E-Gitarre erinnert. Es ist ein sehr filigraner und vornehmer Spieler, der mit seinem Preis von 1200 Euro eher die reiferen Kunden anspricht und nicht unbedingt den allgemeinen Indie- und Alternativemusik Fan.

Das Bedienen des Spielers ist natürlich für jeden möglich. Anfangs muss das Tellerlager geölt werden. Buchse und Welle gleiten dann mit einer sehr engen Passung ineinander.Das mitgelieferte Öl ist ebenfalls wie der Lagerspalt sehr dünn, sodass die Portion nahezu ewig halten sollte. Dies sollte auch einen kompletten Öltausch nach der ersten Einspielzeit überstehen. Dazu kann der Spieler ruhig ein paar hundert Stunden drehen. Dies kann auch nach dem Musikhören geschehen. Wegen des Stromverbrauchs brauch sich auch keine Sorgen gemacht zu werden, da dieser äußerst minimal ist. Dann wird das Lager zerlegt und die Welle und die Buchse mit einem fusselfreien Tuch gereinigt und das Lager neu geölt. Danach wird der Acryl-Teller auf die Lagerbuchse gesetzt. Der Teller wird durch einen Gleichstrommotor in Rotation versetzt. Zur Kraftübertragung dient ein dünner Nylonfaden. Dies bezeichnet man als einen String-Antrieb, der bei Spielern dieser Größe eher ungewöhnlich ist.

Letztlich kann man sagen, dass diese limitierte Auflage eines Plattenspielers etwas ganz besonderes ist.